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    <title>Debatte - 29.11.09, Kt. Bern: Verfassungs&#228;nderung &quot;Stimmrechtsalter 16&quot;</title>
    <link>http://stimmrechtsalter16bern.politnetz.ch</link>
    <description>&quot;Junge Schweizerinnen und Schweizer sollen in Zukunft auf Kantons- und Gemeindeebene bereits mit 16 Jahren stimmen und w&#228;hlen d&#252;rfen. Die vorliegende Verfassungs&#228;nderung schafft daf&#252;r die rechtliche Grundlage. 
Der Grosse Rat emp&#64257;ehlt den Stimmberechtigten, der Verfassungs&#228;nderung zuzustimmen. Er hat die Verfassungs&#228;nderung am 3. Juni 2009 mit 76 zu 73 Stimmen (bei 5 Enthaltungen) angenommen.&quot;
(Quelle: http://www.sta.be.ch/site/botschaft_stimmrechtsalter16-d.pdf)</description>
    <language>de</language>
    <item>
      <title>Politisch Interessierte Junge profitieren - Stimmrecht 16 schadet niemandem.</title>
      <description>16- und 17-J&#228;hrige mit Einkommen m&#252;ssen im Kanton Bern Steuern zahlen. Sie k&#246;nnen einen Lehrvertrag unterzeichnen und damit wichtige berufliche Vorentscheide treffen, als Sportstars in aller Welt ihre Heimat vertreten oder &#252;ber ihre Religionszugeh&#246;rigkeit entscheiden. Ihnen trauen wir die sexuelle M&#252;ndigkeit zu, aber abstimmen und w&#228;hlen sollen sie nicht k&#246;nnen?</description>
      <author>Kathrin Balmer</author>
      <pubDate>Wed, 07 Oct 2009 10:34:16 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/317/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Unsere Gesellschaft &#252;beraltert. Da ist es nicht mehr als recht, dass mehr Junge mitbestimmen d&#252;rfen.</title>
      <description>Ich habe bis jetzt noch kein &#252;berzeugendes Argument gegen diesen Vorschlag geh&#246;rt. Was spricht denn dagegen, dass 16-J&#228;hrige w&#228;hlen und abstimmen k&#246;nnen? Gerade angesichts der zunehmenden &#220;beralterung unserer Gesellschaft ist es n&#246;tig, dass auch J&#252;ngere mitbestimmen d&#252;rfen. Schliesslich sind sie es, die in die AHV einzahlen werden &#8211; und selbst vielleicht nicht mehr viel davon haben werden.</description>
      <author>Claudia Michel</author>
      <pubDate>Wed, 07 Oct 2009 17:30:32 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/321/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Stimmrechtsalter 16 schadet niemanden, kostet praktisch kein Geld und gibt politisch interessierten Jugendlichen die Chance, ihre Stimme einzubringen.</title>
      <description>Das Interesse an der Politik ist bei 16- und 17-j&#228;hrigen, entgegen der allgemeinen Erwartung, bereits vorhanden! Befragungen haben ergeben, dass ein &#228;hnlicher Wert an Interessierten wie bei den 18-24-j&#228;hrigen besteht, n&#228;mlich um die 30 Prozent.

Fehlt nun tats&#228;chlich einem Teil der 16- und 17-j&#228;hrigen die Reife f&#252;r politische Entscheide, so gehen diese auch sicher nicht w&#228;hlen, da aus meiner Sicht bez&#252;glich Politik die Reife eine Voraussetzung f&#252;r das Interesse und folglich Wahlabsichten sind. Wer also unreif ist, wird kaum w&#228;hlen gehen und somit niemandem schaden.

Bei einem JA! sehe ich also keine absehbaren negativen Konsequenzen, hingegen w&#228;re ein NEIN! schade, da man durch die Herabsetzung viele Junge f&#252;r die Politik gewinnen k&#246;nnte und bereits Interessierten die Chance gibt, aktiv mitzumachen. 
</description>
      <author>Tobias Pulver</author>
      <pubDate>Sat, 10 Oct 2009 11:50:19 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/331/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>&quot;Erst seit 1971 (&#8230;) ist die Schweiz eine Demokratie&quot;, sagt Franz von D&#228;niken &#8211; bis 2005 der h&#246;chste Diplomat der Schweiz.</title>
      <description>Was war 1971 &#8230;? Genau, endlich wurde das Frauenstimmrecht (auf Bundesebene) eingef&#252;hrt. Von D&#228;niken im Magazin-Interview vom 10. Oktober weiter: &quot;Vorher war das Land eine M&#228;nnerherrschaft.&quot;

Demokratie kommt von &quot;Demos&quot;, was &quot;Volk&quot; bedeutet. In Sachen Politik soll der Teil des Volkes mitbestimmen d&#252;rfen, der m&#252;ndig ist &#8211; es ist darum tats&#228;chlich logisch, dass erst mit dem Stimm- und Wahlrecht der Frauen unser Land zu einer wirklichen Demokratie wurde. Zum Stimmrechtsalter 16: Mit 16 Jahren ist man ebenfalls Teil des m&#252;ndigen Volkes &#8211; wer bereits dann am politischen Leben aktiv teilnehmen will, der oder die soll das d&#252;rfen. So gewinnt die Schweiz aktive Staatsb&#252;rgerInnen mit Sinn und Verantwortung f&#252;rs Gemeinwohl. Sie sind die St&#252;tzen unserer Gesellschaft.</description>
      <author>Claudia Michel</author>
      <pubDate>Sun, 11 Oct 2009 12:02:41 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/333/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Bedenklich: Die Gegner von Stimmrechtsalter 16 brauchen die gleichen Argumente, wie sie schon fr&#252;her gegen das Frauenstimmrecht aufgetischt wurden.</title>
      <description></description>
      <author>Roland N&#228;f</author>
      <pubDate>Sun, 11 Oct 2009 14:17:31 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/334/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>&#214;sterreich hat 2007 das Stimmrecht 16 erfolgreich auf nationaler Ebene eingef&#252;hrt. Die Stimmbeteiligung ist dadurch nicht gesunken.</title>
      <description>In &#214;sterreich d&#252;rfen die 16-J&#228;hrigen seit Juni 2007 w&#228;hlen. Die Erfahrungen dort sind durchwegs positiv. Wie die Nationalratswahlen 2008 zeigten, ist die Stimmbeteiligung aufgrund des Stimmrechts 16 nicht gesunken. Das Wahlverhalten der 16- und 17-J&#228;hrigen hat zudem den &#228;lteren Altersgruppen entsprochen.

Die Diskussion zur Einf&#252;hrung des aktiven Stimmrechtsalters 16 ist auch in vielen anderen L&#228;ndern Europas weit fortgeschritten.  In fast der H&#228;lfte der deutschen Bundesl&#228;nder k&#246;nnen Junge ab 16 Jahren mitbestimmen. Und in fast allen L&#228;ndern in Europa laufen Aktivit&#228;ten der dortigen Jugendorganisationen zur Einf&#252;hrung des aktiven Stimmrechtsalters 16. In Irland beispielsweise stehen alle Parteien hinter Stimmrecht 16 und es ist nur eine Frage der Zeit bis es dort eingef&#252;hrt wird. </description>
      <author>Kathrin Balmer</author>
      <pubDate>Sun, 11 Oct 2009 20:50:19 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/335/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>&quot;Mangelnde Staatskunde l&#228;sst sich mit Stimmrecht 16 nicht beheben. Stimmrecht 0 w&#252;rde dagegen die zukunftsgerichteten Kr&#228;fte st&#228;rken&quot; schreibt Beat Kappeler ...</title>
      <description>... in einem Artikel der NZZ. Weiter: &quot;(...) Das Stimmrecht der Eltern f&#252;r alle ihre Kinder verleiht hingegen jenen Stimmb&#252;rgerinnen und Stimmb&#252;rgern wieder vermehrt politisches Gewicht, welche f&#252;r die Zukunft der Bev&#246;lkerung schon etwas vollbracht haben und als Entgelt daf&#252;r auch auf Jahre hinaus mitbestimmen k&#246;nnen sollen. Ein durchaus klarer Zweck also. 

Die angerufenen Zwecke f&#252;r ein Stimmrechtsalter 16 sind hingegen eher dritt- bis viertrangig. Die Jungen sollten so aktivere B&#252;rger werden, heisst es. Sie sollten sich staatsb&#252;rgerliche Informationen holen. Oder: Wenn sie schon zu einer Berufslehre bef&#228;higt seien, d&#252;rften sie doch auch in der Politik mitreden. Es l&#228;uft eigentlich alles darauf hinaus, den offensichtlich gescheiterten Staatskundeunterricht der Schule mit einem Wurf der Jugend ins kalte Wasser zu kompensieren. (...) 
Die Erhebungen nach der Einf&#252;hrung des Stimmrechtsalters 18 sind nicht ermutigend. Die Jungen str&#246;men nicht in Massen zur Urne. Die Politiker verfallen da offensichtlich einem blossen Geschenke-Wahn, umso mehr, als dieses verschenkte Recht nichts kostet. Ein den Jungen angetragenes Recht, das diese nicht verlangt haben, ist von geringerem Wert und weitgehend wirkungslos. Die Politiker erh&#246;hen mit dieser Stimmrechts-Expansion wiederum die neue Un&#252;bersichtlichkeit. Schon die M&#252;ndigkeit mit 18 Jahren l&#228;sst die Jungen Vertr&#228;ge eingehen, f&#252;r welche die Eltern unter Umst&#228;nden geradestehen m&#252;ssen, bis die Kinder 20 sind. Das Stimmrecht mit 16 f&#252;hrt eine neue Schwelle auf einem anderen Gebiet ein. Es w&#228;re richtig, wenn ein einziges Datum die Jungen in die Erwachsenenwelt eintreten liesse. (...)&quot; 

Der ganze Artikel: http://www.nzz.ch/2007/05/27/il/articleF7C5M.html</description>
      <author>Politnetz Team</author>
      <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 15:33:37 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/344/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Das Stimmrechtsalter 16 sollte eigentlich von s&#228;mtlichen Parteien unterst&#252;tzt werden! </title>
      <description>Mit grossen Erstaunen stellte ich fest, dass Parteien wie die FDP 
und die SVP mehrheitlich gegen das Stimmrechtsalter 16 sind! 

Dabei ist doch die SVP, die Partei welche die Demokratie so hoch h&#228;lt. Und es ist auch die Partei, welche mehr politische Rechte f&#252;r den Steuerzahler (und das sind nun mal auch 16-j&#228;hrige) fordert. 

Die FDP w&#228;re doch eigentlich eine liberale Partei und muss deswegen auch f&#252;r das Stimmrechtsalter 16 sein, schliesslich ist dies eine absolut gesellschaftsliberale Vorlage. 

Zum Gl&#252;ck gibt es auch bei diesen Parteien die wahren Vertreter: So unterst&#252;tzt zum Beispiel die SVP des Kanton Waadts das Stimmrechtsalter 16 sowie auch die deutsche FDP. 
In &#214;sterreich fand die Einf&#252;hrung des Wahlrechtsalters 16 Zustimmung bei allen Parteien im Parlament (ausser der rechtspopulistischen FP&#214;) - was durchaus logisch ist! 
</description>
      <author>Jonas Hirschi</author>
      <pubDate>Sun, 18 Oct 2009 10:36:23 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/348/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Das Stimmrechtsalter 16 ist politisch unn&#246;tig und macht juristisch keinen Sinn. Als Jugendlicher stimme ich mit &#220;berzeugung NEIN zum Stimmrechtsalter 16! </title>
      <description>Politisch gesehen macht das Stimmrechtsalter 16 keinen Sinn, denn bevor es Jugendlichen mit 16 Jahren schon m&#246;glich sein soll, bei politischen Fragen auf kantonaler Ebene mitzubestimmen, brauchen wir endlich einen fl&#228;chendeckenden, neutralen und ansprechenden Staatskundeunterricht. Um die politische Bildung der Jugendlichen steht es schlecht. Kein Wunder, wurde doch dem Staatskundeunterricht bis heute eine zu tiefe Priorit&#228;t einger&#228;umt. Viele junge B&#252;rgerinnen und B&#252;rger kennen unser politisches System nur ungen&#252;gend, politische Zusammenh&#228;nge und Gremien sind ihnen fremd. Es gibt Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, welche 9 Jahre lang die obligatorische Schule besuchen und kaum &#252;ber unser politisches System aufgekl&#228;rt werden. Viele politisch interessierte Jugendliche leiden darunter, gerne w&#252;rden sie mehr &#252;ber die Politik und unseren Staat erfahren. Bevor wir das Stimmrechtsalter auf 16 Jahren senken, m&#252;ssen wir gew&#228;hrleisten k&#246;nnen, dass zumindest die Jugendlichen vorher wissen, um was dass es geht und was man ihnen mit dem Stimmrecht f&#252;r eine Verantwortung &#252;bertr&#228;gt. 

Die rechtlichen Grenzen zwischen Erwachsen- und Nichterwachsensein wurden bei uns auf 18 Jahre festgelegt. Es macht keinen Sinn, dass ein junger B&#252;rger mit 16 an der Urne &#252;ber das Budget seiner Gemeinde abstimmen darf, ohne dass er &#252;ber sein eigenes Budget voll verf&#252;gen kann. 

Wer politisch interessiert ist (als unter 18 J&#228;hriger) hat andere M&#246;glichkeiten, sich politisch zu engagieren: z.B. in Jugendparlamenten und &#8211;R&#228;ten oder in Jungparteien und sonstigen politischen Vereinigungen. Wo solche Angebote z.B. ein Jugendparlament nicht vorhanden sind, sollen welche geschaffen werden, um den Jugendlichen die M&#246;glichkeit zu geben, ihre Ideen und Vorstellungen in die Politik einbringen zu k&#246;nnen. Anl&#228;sse wie die Jugendsession sollen unbedingt gef&#246;rdert werden, das Ziel muss es sein, m&#246;glichst viele Jugendliche f&#252;r die Politik begeistern zu k&#246;nnen, denn es geht um ihre Zukunft. Bevor aber diese Jungen stimmberechtigt sein sollen, m&#252;ssen sie das System kennen und bereits Erfahrungen sammeln k&#246;nnen. 

Abschliessend m&#246;chte ich festhalten, dass es aus meiner Sicht heute zumindest noch verfr&#252;ht ist, &#252;ber eine Herabsetzung des Stimmrechtalters auf 16 zu entscheiden. In der Vergangenheit wurden daf&#252;r ungen&#252;gende Grundlagen geschaffen. Politische Bildung und spezifische Partizipationsm&#246;glichkeiten f&#252;r politisch interessierte Jugendliche sind in meinen Augen zwingende Voraussetzungen f&#252;r eine Senkung des Stimmrechtsalters!</description>
      <author>Lukas Lanzrein</author>
      <pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:16:14 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/350/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Immer mehr Rechte aber immer weniger Verpflichtungen! Abstimmen aber keine Steuern zahlen!</title>
      <description>Die Jungen sollen zuerst wissen, was es ist, Steurn zu zahlen, bevor abzustimmen. Sie sollen den Preis des Gelds kennelernen und dann k&#246;nnen sie sich bewusst f&#252;r eine Steuernerh&#246;hung oder -senkung entscheiden.</description>
      <author>Sylvain Astier</author>
      <pubDate>Thu, 22 Oct 2009 22:12:20 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/357/anzeigen</link>
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    </item>
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