Das Endresultat: 75.2% NEIN gegenüber 24.8% JA!
Überrascht von der Deutlichkeit des Resultats?
Administrator, 29. November 2009
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auch 16 Jährige haben eine eigene Meinung -Sie sollen diese auch vertreten dürfen! Desshalb JA
Offenbar haben gewisse Parteien grosse Angst, dass die Jungen Ihre ansichten nicht teilen könnten.
Adrian Rütsche, 23. November 2009
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Votez empfiehlt ein Ja.
Jugendliche im Kanton Bern sollen künftig bereits mit 16 abstimmen und wählen (nicht aber selbst gewählt werden) können. Befürworter sehen in der Vorlage ein Korrektiv zur Überalterung der
Gesellschaft; Gegner halten es für unsinnig, unterschiedliche Alterslimiten für die politische und zivilrechtliche Mündigkeit zu schaffen. Ausserdem seien 16-Jährige in ihren Entscheidungen stärker
beeinflussbar als Ältere.
Newsletter:
http://votez.ch/pourvous/
Votez Pour Vous, 10. November 2009
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Witziges, die "Alten" entlarvendes Video der Stimmrechtsalter-16-Befürworter: Da dürften eigentlich nur die wenigsten Miss Schweiz'en stimmen gehen …
Tobi Heusser, 9. November 2009
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Die wirklich spannenden Abstimmungen sind die auf eidgenössischer Ebene. Kantonale Vorlagen sind uninteressant für Jugendliche. Abstimmen mit 16 bringt so wenig
Wenn Jugendliche über kantonale Entscheidungen mitbestimmen können, ihnen aber der Zugang zu den wirklich interessanten Abstimmungen bis 18 verwehrt ist, ist ein Stimmrechtsalter 16 wirkungslos. Die meisten jungen StimmbürgerInnen lassen sich gerade bei europapolitischen Vorlagen mobilisieren, wie die jüngste Abstimmung zum Personenfreizügigkeitsabkommen zeigte. Eine Vorlage über die Bewilligung eines Kredits zu irgenwelchen Bauvorhaben in einer bestimmten Gemeinde lockt bestimmt wenig 16- Jährige an die Urne...
Vorgestern wurde übrigens dieselbe Initiative im Kanton Tessin mit derselben Begründung abgelehnt:
http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/schweiz/Abfuhr_fuer_das_Stimmrechtsalter_16_im_Tessin.html?siteSect=113&sid=11384914&cKey=1256146876000&ty=ti&positionT=1
23. Oktober 2009
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Immer mehr Rechte aber immer weniger Verpflichtungen! Abstimmen aber keine Steuern zahlen!
Die Jungen sollen zuerst wissen, was es ist, Steurn zu zahlen, bevor abzustimmen. Sie sollen den Preis des Gelds kennelernen und dann können sie sich bewusst für eine Steuernerhöhung oder -senkung entscheiden.
kandidiert für Regierungsrat Kanton Bern, FDP. Die Liberalen, 22. Oktober 2009
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Das Stimmrechtsalter 16 ist politisch unnötig und macht juristisch keinen Sinn. Als Jugendlicher stimme ich mit Überzeugung NEIN zum Stimmrechtsalter 16!
Politisch gesehen macht das Stimmrechtsalter 16 keinen Sinn, denn bevor es Jugendlichen mit 16 Jahren schon möglich sein soll, bei politischen Fragen auf kantonaler Ebene mitzubestimmen, brauchen wir endlich einen flächendeckenden, neutralen und ansprechenden Staatskundeunterricht. Um die politische Bildung der Jugendlichen steht es schlecht. Kein Wunder, wurde doch dem Staatskundeunterricht bis heute eine zu tiefe Priorität eingeräumt. Viele junge Bürgerinnen und Bürger kennen unser politisches System nur ungenügend, politische Zusammenhänge und Gremien sind ihnen fremd. Es gibt Schülerinnen und Schüler, welche 9 Jahre lang die obligatorische Schule besuchen und kaum über unser politisches System aufgeklärt werden. Viele politisch interessierte Jugendliche leiden darunter, gerne würden sie mehr über die Politik und unseren Staat erfahren. Bevor wir das Stimmrechtsalter auf 16 Jahren senken, müssen wir gewährleisten können, dass zumindest die Jugendlichen vorher wissen, um was dass es geht und was man ihnen mit dem Stimmrecht für eine Verantwortung überträgt.
Die rechtlichen Grenzen zwischen Erwachsen- und Nichterwachsensein wurden bei uns auf 18 Jahre festgelegt. Es macht keinen Sinn, dass ein junger Bürger mit 16 an der Urne über das Budget seiner Gemeinde abstimmen darf, ohne dass er über sein eigenes Budget voll verfügen kann.
Wer politisch interessiert ist (als unter 18 Jähriger) hat andere Möglichkeiten, sich politisch zu engagieren: z.B. in Jugendparlamenten und –Räten oder in Jungparteien und sonstigen politischen Vereinigungen. Wo solche Angebote z.B. ein Jugendparlament nicht vorhanden sind, sollen welche geschaffen werden, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen und Vorstellungen in die Politik einbringen zu können. Anlässe wie die Jugendsession sollen unbedingt gefördert werden, das Ziel muss es sein, möglichst viele Jugendliche für die Politik begeistern zu können, denn es geht um ihre Zukunft. Bevor aber diese Jungen stimmberechtigt sein sollen, müssen sie das System kennen und bereits Erfahrungen sammeln können.
Abschliessend möchte ich festhalten, dass es aus meiner Sicht heute zumindest noch verfrüht ist, über eine Herabsetzung des Stimmrechtalters auf 16 zu entscheiden. In der Vergangenheit wurden dafür ungenügende Grundlagen geschaffen. Politische Bildung und spezifische Partizipationsmöglichkeiten für politisch interessierte Jugendliche sind in meinen Augen zwingende Voraussetzungen für eine Senkung des Stimmrechtsalters!
kandidiert für Grossrat Kanton Bern, SVP, 19. Oktober 2009
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Das Stimmrechtsalter 16 sollte eigentlich von sämtlichen Parteien unterstützt werden!
Mit grossen Erstaunen stellte ich fest, dass Parteien wie die FDP
und die SVP mehrheitlich gegen das Stimmrechtsalter 16 sind!
Dabei ist doch die SVP, die Partei welche die Demokratie so hoch hält. Und es ist auch die Partei, welche mehr politische Rechte für den Steuerzahler (und das sind nun mal auch 16-jährige) fordert.
Die FDP wäre doch eigentlich eine liberale Partei und muss deswegen auch für das Stimmrechtsalter 16 sein, schliesslich ist dies eine absolut gesellschaftsliberale Vorlage.
Zum Glück gibt es auch bei diesen Parteien die wahren Vertreter: So unterstützt zum Beispiel die SVP des Kanton Waadts das Stimmrechtsalter 16 sowie auch die deutsche FDP.
In Österreich fand die Einführung des Wahlrechtsalters 16 Zustimmung bei allen Parteien im Parlament (ausser der rechtspopulistischen FPÖ) - was durchaus logisch ist!
Co-Präsident Jugendparlament Köniz, SP, 18. Oktober 2009
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"Mangelnde Staatskunde lässt sich mit Stimmrecht 16 nicht beheben. Stimmrecht 0 würde dagegen die zukunftsgerichteten Kräfte stärken" schreibt Beat Kappeler ...
... in einem Artikel der NZZ. Weiter: "(...) Das Stimmrecht der Eltern für alle ihre Kinder verleiht hingegen jenen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern wieder vermehrt politisches Gewicht, welche für die Zukunft der Bevölkerung schon etwas vollbracht haben und als Entgelt dafür auch auf Jahre hinaus mitbestimmen können sollen. Ein durchaus klarer Zweck also.
Die angerufenen Zwecke für ein Stimmrechtsalter 16 sind hingegen eher dritt- bis viertrangig. Die Jungen sollten so aktivere Bürger werden, heisst es. Sie sollten sich staatsbürgerliche Informationen holen. Oder: Wenn sie schon zu einer Berufslehre befähigt seien, dürften sie doch auch in der Politik mitreden. Es läuft eigentlich alles darauf hinaus, den offensichtlich gescheiterten Staatskundeunterricht der Schule mit einem Wurf der Jugend ins kalte Wasser zu kompensieren. (...)
Die Erhebungen nach der Einführung des Stimmrechtsalters 18 sind nicht ermutigend. Die Jungen strömen nicht in Massen zur Urne. Die Politiker verfallen da offensichtlich einem blossen Geschenke-Wahn, umso mehr, als dieses verschenkte Recht nichts kostet. Ein den Jungen angetragenes Recht, das diese nicht verlangt haben, ist von geringerem Wert und weitgehend wirkungslos. Die Politiker erhöhen mit dieser Stimmrechts-Expansion wiederum die neue Unübersichtlichkeit. Schon die Mündigkeit mit 18 Jahren lässt die Jungen Verträge eingehen, für welche die Eltern unter Umständen geradestehen müssen, bis die Kinder 20 sind. Das Stimmrecht mit 16 führt eine neue Schwelle auf einem anderen Gebiet ein. Es wäre richtig, wenn ein einziges Datum die Jungen in die Erwachsenenwelt eintreten liesse. (...)"
Der ganze Artikel:
http://www.nzz.ch/2007/05/27/il/articleF7C5M.html
Administrator, 15. Oktober 2009
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Österreich hat 2007 das Stimmrecht 16 erfolgreich auf nationaler Ebene eingeführt. Die Stimmbeteiligung ist dadurch nicht gesunken.
In Österreich dürfen die 16-Jährigen seit Juni 2007 wählen. Die Erfahrungen dort sind durchwegs positiv. Wie die Nationalratswahlen 2008 zeigten, ist die Stimmbeteiligung aufgrund des Stimmrechts 16 nicht gesunken. Das Wahlverhalten der 16- und 17-Jährigen hat zudem den älteren Altersgruppen entsprochen.
Die Diskussion zur Einführung des aktiven Stimmrechtsalters 16 ist auch in vielen anderen Ländern Europas weit fortgeschritten. In fast der Hälfte der deutschen Bundesländer können Junge ab 16 Jahren mitbestimmen. Und in fast allen Ländern in Europa laufen Aktivitäten der dortigen Jugendorganisationen zur Einführung des aktiven Stimmrechtsalters 16. In Irland beispielsweise stehen alle Parteien hinter Stimmrecht 16 und es ist nur eine Frage der Zeit bis es dort eingeführt wird.
kandidiert für Gemeinderat Zürich, Kreis 9, SP, 11. Oktober 2009
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